Gutes vom Dinkelberg

Herten

Geschichte

Herten

Der Ort wird 807 als Harta und Hertum erstmals schriftlich erwähnt, doch auf der Gemarkung siedelten schon die Römer wie zahlreiche Funde belegen. Bei der Gemarkungsgrenze bei Wyhlen wurde ein alemannischer Friedhof entdeckt, der zu den bedeutendesten Fundorten  Badens zählt. Herten gehörte vermutlich bereits im 11. Jahrhundert zur Grafschaft Rheinfelden, mit der es dann 1494 österreichisch wurde. Zusammen mit der Au bei der Burg Rheinfelden war der Dinghof von Herten Gerichtsstätte der vorderösterreichischen Herrschaft Rheinfelden, deren rechtsrheinischer Teil 1806 an Baden fiel. 1261 ist von der Burg Hertin bei Basel die Rede. Unter dem Namen von Herten treten Kiburger, Thurgauer und Reichenauer Ministerialengeschlechter auf. Auf der Gemarkung liegt die Burgruine Hertenberg auf einem Geländesporn.

Wappen: In Blau ein goldenes Hexagramm, darin der österreichische Bindenschild.

Herten, das auf der Niederterrasse des Hochrheins am Fuße des Dinkelbergs liegt entwickelte sich im 20. Jahrhundert immer mehr vom Bauerndorf zur Wohngemeinde.

Nennenswert ist auch das 1879 gegründete St. Josefshaus. Die Einrichtung versteht sich als Dienstleister für behinderte Menschen. Neben einem Pflegeheim für behinderte Menschen, fungiert das St. Josefshaus auch als Arbeitgeber. In der zugehörigen Behindertenwerkstatt arbeiten derzeit 390 behinderte Menschen. Die angegliederte Karl-Rolfus-Schule unterrichtet behinderte Kinder und Jugendliche.

Leben heute

Lage und Größe: 281 m NN; Fläche: 823 ha
Einwohnerzahl: 4663
Eingemeindung: 1973

Sehenswürdigkeiten:
Weiherhaus
Staffelgiebelhäuser
Katholische Pfarrkirche St. Urban
Maria-Schnee-Kapelle
Lindenbrunnen