Gutes vom Dinkelberg

Karsau

Geschichte

Karsau

Karsau bildete mit Riedmatt und Beuggen einst ein geschlossenes Territorium der 1246 gegründeten Deutschordenskommende Beuggen. Beuggen wird erstmals 1218 als „Bugheim“ erwähnt, und im Jahr 1269 folgen die urkundlichen Nennungen von Karsau als „Karlesouwe“ und von Riedmatt als „zu Rietmatten“.

Karsau selbst liegt auf dem südlichen Abfall des Dinkelberges, Riedmatt dagegen in einer zum Rhein hin verlaufenden Talmulde. Westlich davon schließt sich Beuggen mit seiner Mitte des 13. Jahrhunderts erbauten, mächtigen Burganlage des Deutschordenschlosses an. Die Grundherren hatten die Grund- und Leibherrschaft, die niedere und seit 1739 auch die hohe Gerichtsbarkeit über die Untertanen. Der Komtur Beuggens war Mitglied des Prälatenstandes in Vorderösterreich. Im Jahr 1806 kam die Deutschordenskommende in den Besitz des Großherzogs von Baden. Die Schlossanlage wurde im Lauf der Jahrhunderte verschieden genutzt und wechselte auch mehrmals den Besitzer. Seit 1954 gehört sie der evangelischen Landeskirche und wird als Tagungsstätte genutzt.

Leben heute

Lage und Größe: 363m N.N; Fläche: 841 ha
Einwohnerzahl: 3.557
Eingemeindung: 1975

Sehenswürdigkeiten:
Schloss Beuggen
Tschamberhöhle