Gutes vom Dinkelberg

Schopfheim

Geschichte

Schopfheim

Zum ersten Male wird Schopfheim im Jahre 807 in einer in Binzen ausgestellten Urkunde als Scofheim genannt. Ein Mann namens Himini mit seinen Söhnen Einhardt und Winipold schenkt dem Kloster St. Gallen seine in Scofheim liegenden Güter. Es ist anzunehmen, dass zu dieser Zeit bereits eine Besiedlung von Schopfheim vorhanden war, da man alemannische Steinkistengräber aus dem 6. Jahrhundert fand. Auch Überreste römischer Mauerwerke, vermutlich aus dem 1. Jh. n. Chr. förderten Archäologen zu Tage.

Schopfheim erfreute sich des besonderen Wohlwollens der Herren von Rötteln. Um das Jahr 1250 erhob Konrad der 1. von Rötteln Schopfheim zur Stadt. Damit schuf er die Voraussetzungen zum Aufblühen und Gedeihen des Ortes. Als Folge der Stadtgründung entstand ein mit einer Ringmauer, Türmen und einem Graben befestigter Ort mit einem herrschaftlichen Schloss, mit Verwaltung und mit den Höfen von angesehenen Adelsgeschlechtern.

Schopfheim in der heutigen Gestalt ist daher noch sehr jung. Die Stadt mit nahezu 19.000 Einwohnern auf einer Gemarkungsfläche von 6800 ha besteht erst seit dem 1. Januar 1975.

Die früher selbständigen Gemeinden Fahrnau, Langenau, Raitbach, Enkenstein, Gersbach, Wiechs und Eichen haben sich in der Zeit vom 1. Juli 1971 bis zum 1. Januar 1975 teils freiwillig, teils durch Gesetz mit Schopfheim zur heutigen Stadt vereinigt. Die Gemeindegebietsreform löscht jedoch die Geschichte einzelner früher selbständiger Orte nicht aus. Die neuen Stadtteile hatten teilweise schon in früheren Jahrhunderten eine enge Beziehung zu Schopfheim. Aber auch untereinander waren die Gemeinden teils politisch, teils kirchlich verflochten. Eine historische Verbindung mit den einzelnen Stadtteilen war daher bereits vorhanden.

Leben heute

Schopfheim

Die Stadt mit nahezu 19.000 Einwohnern auf einer Gemarkungsfläche von 6800 ha besteht erst seit dem 1. Januar 1975.