Gutes vom Dinkelberg

Wiechs

Geschichte

Wiechs

Der in vorgeschichtlicher Zeit bereits besiedelte Dinkelberg ist topographische Heimat dieses Fleckens. Im Jahr 807 wurde Wiechs als Dorf Wechsa genannt. Die Flurnamen Oberenningen und Niederenningen im Ortsteil Wiechs weisen auf ein untergegangenes, im Mittelalter als Enikon bezeichnetes Dorf auf der Gemarkung Wiechs hin.

Wiechs hat sich zu einer Wohngemeinde entwickelt, in der aber die Landwirtschaft nicht ohne Bedeutung ist.

In einer Urkunde von 807 Mai 17 überließ Emthrud dem Kloster St. Gallen ihren Besitz in villa qui dicitur Wechsa, hoc est in pago Brisicauve, was Dorf Wechsa im Breisgau heißt (Urkundenbuch St. Gallen I, 184). Im 14. Jahrhundert taucht der Ortsname als Wiehs und Wiechs auf (Krieger). Nach der Amtlichen Beschreibung kommt er von wich (= vicus = Hof, Gehöft). Das Kloster St. Blasin, seine Propstei Weitenau und das Basler Hochstift waren hier begütert. Wiechs diente wie unter anderem Schopfheim und Eichen zur Sicherung der Morgengabe des Markgrafen Rudolf III. von Hachberg-Sausenberg bei seiner Heirat mit Adelheid von Lichtenberg (1372). 1809 wurde Wiechs selbständige Gemeinde (Amtliche Beschreibung).

In Blau auf den Kuppen eines silbernen Dreiberges je eine goldene Getreideähre, die mittlere mit zwei, die äußeren mit je einem Blatt. In der Symbolik der Zeichen darf man durchaus das geländebeschreibende Spiegelbild des Ortes vermuten. Liegt er doch am Nordhang des Dinkelberges, der seinen Namen dem dort einst vorherrschenden Anbau von Dinkel (= Weizenart) verdankt.